Ein Neuanfang

Hin und wieder braucht es einen Neuanfang. So auch dieser Blog, den ich in den vergangenen zehn Jahren mal fleissig, mal stiefmütterlich mit Artikeln gefüttert hatte.

Ich habe heute alles gelöscht.

Der Grund war, dass hier das Chaos herrschte. Man fand Artikel zu irgendwelchen Command Line Hacks wie auch Top Ten Listen zu Filmmusik oder meine Gedanken zur Kindererziehung. Und wie gut ich die Serie „Breaking Bad“ damals fand interessiert heute auch kein Schwein mehr.

Überrascht war ich, dass der meist kommentierte Beitrag davon handelte, wie man den Wochentag eines beliebigen Datums im Kopf bestimmt. Ich weiss auch gar nicht mehr, warum ich darüber geschrieben habe, denn in heutigen Zeiten ist das doch eine eher fragwürdige Fähigkeit. Frauen abschleppen kann man damit jedenfalls nicht. Glaub mir, ich hab’s versucht.

Ich werde hier regelmässig berichten, wie ich mit meinem Buch voran komme. Denn ja, ich habe mir einen Traum erfüllt, zeitfressende Monster bezwungen und mich auf meinen Hintern gesetzt, um meiner inneren Stimme nachzugeben, die mir schon seit 25 Jahren zuflüstert. Seit mehr als einem Jahr erlaube ich mir wieder, täglich zu schreiben.

Kurz: Der Blog ist tot, lang lebe der Blog.

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